Homöopathie
nach Samuel Hahnemann

Tetanus - Wundstarrkrampf

Ist die Tetanus-Impfung in der Lage, die Natur zu überlisten?

Die Krankheit
Wenn junge Eltern eine Impfentscheidung fällen, dann wird dies bei der Tetanusimpfung immer am schwierigsten. Vor allem wenn sie mit einem impffreudigen Arzt darüber gesprochen haben. Dieser hat ihnen versichert, dass der Tetanuserreger allgegenwärtig ist und man sich bei der kleinsten Verletzung eine Tetanuserkrankung zuziehen kann. Schon bei geringsten Arbeiten im Garten, z.B. bei einem kleinen Stich mit einem Rosendorn könne die Erkrankung ausbrechen. Das dem nicht so ist, erkennt man daran, dass die Menschheit etliche Jahrmillionen ohne die Tetanusimpfung überlebt hat.

Die Impfung
Die Impfung kann aus zweierlei Gründen nicht gegen Tetanus "schützen":

  1. Tetanus sowie Diphtherie sind Krankheiten, die keinerlei Immunität hinterlassen. Man kann also öfters an Tetanus und Diphtherie erkranken. Impfungen ahmen die Natur nach, wie uns die Impfbefürworter sagen. Wie kann die Impfung aber etwas bewirken, was die Natur nicht vorgesehen hat?
  2. Bei der Tetanus- und Diphtherieimpfung handelt es sich um sogenannte Toxoidimpfstoffe. Dort wird nicht der Erreger, sondern das "entgiftete Toxin", welches durch den Zerfall des Erregers entsteht, verimpft. Der menschliche Körper aber kann nicht immun gegen Gifte werden. Der eine Mensch toleriert ein wenig mehr als der andere, aber eine Immunität gegen Gifte gibt es nicht [1]. Wie kann hier die Impfung uns einen "Schutz" geben?

Dem gegenüber sind einige wichtige Fragen von großer Bedeutung, wenn man eine Entscheidung für oder gegen die Impfung (auch Wiederholung oder Auffrischimpfung) treffen will:

  1. Wie gross ist das Risiko einer Tetanuserkrankung für mich oder mein Kind?
  2. Wie wirksam ist die Impfung?
  3. und wenn sie Wirksam ist im Sinne der Schulmedizin messbar am Antikörpertiter, wie lang ist sie wirksam?
  4. wie häufig sollte aufgefrischt werden im Sinne der Schulmedizin?

Die Chance einer Tetanuserkrankung bei uns in Mitteleuropa für ein Kleinkind ist so gut wie ausgeschlossen und für einen Erwachsenen mehr als sehr gering. Tatsächlich sterben mehr Menschen durch einen Blitzschlag als am Wundstarrkrampf. Laut Statistik sind es in Mitteleuropa zumeist ältere Menschen (eher Männer) [2]. In Deutschland ist die Krankheit so selten, dass sie weder in den letzten 5 Jahrbüchern des Robert-Koch-Institutes 2006-2010 erwähnt wird, noch in den Jahresstatistiken auftaucht. Zuverlässige Zahlen zur Erkrankung an Tetanus sind schwierig zu eruieren, da es keine Meldepflicht für die Erkrankung gibt.

Im Jahre 2016 ist zur Tetanus/Diphtherie Auffrischung eine interessante Arbeit der Universität Oregon in Portland erschienen, die den Nutzen der Auffrischung insgesamt in Frage stellte. In dieser Langzeitstudie wurde belegte, dass >90% der Bevölkerung auch nach 30 Jahren noch ausreichende Titer haben, also per Definitionem "geschützt" sind.
 
Bei jährlich 3 Tetanus-Todesfällen auf 300 Millionen Einwohner der USA bringe die Tetanus-Impfung einen sehr geringen Nutzen - im Vergleich zu den erwartbaren Nebenwirkungen der 16 Mio. jährlich durchgeführten Auffrischungs- Impfungen. Die Studienautoren schlagen vor, dem britischen Beispiel zu folgen und nach der Grundimmunisierung überhaupt keine Auffrischungen gegen Tetanus und Diphtherie mehr zu geben. 

Die Rückläufigkeit des Tetanus ist einzig und allein durch eine verbessert Wundpflege und Wundhygiene zu erklären.

Das Wichtigste um einer Erkrankung vorzubeugen ist die richtige Wundversorgung:
1. Jede Wunde muss bluten (evtl. drücken, bis Blut austritt).
2. Desinfizieren mit sauberem reinen Wasser (mit einigen Tropfen einer Calendula-Essenz)
3. Bei grösseren Verletzungen wird von vielen namhaften Ärzten zusätzlich eine homöopathische Behandlung empfohlen:

  • Arnica bei grober Verletzung
  • Hypericum bei einer Nervenverletzung
  • Ledum bei einer Stichverletzung

Viele Fragen, zu denen Sie vielleicht in meinem PDF-Aufsatz über Tetanus einige Antworten finden. 

Desweiteren finden Sie auch interessante Fakten rund um die Tetanus-Impfung - sei es als Mono- oder Kombinationsimpfung - unter den jeweiligen Produktinformationen.

Hanz Tolzin hat ein wunderbar recherchiertes Büchlein herausgegeben, welches Sie zum Thema Tetanus dringend lesen sollten. Dieses Buch könnte auch ein kleines Geschenk für Ihren ständig zum Impfen auffordernden Kinderarzt sein. Dieses Buch können Sie für 19,90 Euro bei Amazon bestellen

Literatur

  1. Lewin Louis, Gifte und Vergiftungen, 6. Auflage, Haug Verlag 1992
  2. Buchwald G., Impfen das Geschäft mit der Angst, Knaur 1997, Seite 112